Vereinschronik
Der Männergesangverein von 1968 (MGV 68 Albachten e.V.) entstand nach der Auflösung des Kirchenchores „Cäcilia“ Albachten. Gründungsmitglieder waren
- Johannes Reismann,
- Karl Pöppelmann,
- Hubert Seipelt,
- Norbert Homann und
- Richard Homann.
Der „Gründungsakt“, unter Eingeweihten auch als „Tinnenbusch-Sitzung“ bekannt, soll dem Vernehmen nach am Abend des 24. September 1968 im dortigem Wald stattgefunden haben. Daran erinnern heute eine Ruhebank sowie eine Hinweistafel. Für uns Sänger ist diese Ruhebank die „Gründerbank des MGV“. Das Amt des Dirigenten bzw. Chorleiters übernahm Richard Homann, der es auch heute noch ausübt. Unter seiner Leitung wuchs der Chor rasch zu einem leistungsstarken Ensemble heran. Karl-Heinz Gesterkamp fungierte als erster Sprecher und später auch als erster „1. Vorsitzender“ des damals noch jungen Vereins. Der Elan der jungen Sänger steckte an, und 1973 umfasste der MGV 68 schon 43 aktive Sänger. Früh steckten die sich ein großes Ziel. Man wollte unbedingt den Titel eines Meisterchores im Sängerbund Nordrhein-Westfalen ersingen.
So wurde im Jahre 1978 (10 Jahre nach der Vereinsgründung) zum ersten Mal der Titel eines „Meisterchores im Sängerbund Nordrhein-Westfalen“ errungen. Dieser schwierige Leistungsbeweis gelang den Sängern noch weitere vier Mal. Ein Titel ist jedoch nicht nur mit Stolz und Freude verbunden, sondern bedeutet auch Verpflichtung. Regelmäßig veranstalten wir Konzerte, gestalten Gottesdienste und Feiern der örtlichen Vereine mit, bringen Ständchen zu verschiedenen Anlässen und Vieles mehr. In den Jahren 1985 und 1988 gelang es jeweils, mehr als 20 Chöre von fern und nah zu einem Auftritt in der Reithalle Albachten zusammzubringen.
Besonders eng verbunden ist der MGV 68 mit dem Männergesangverein 1848 Hiltrup, deren Chorleiter viele Jahre auch unser Dirigent Richard Homann war. Weiterhin pflegen wir gute Kontakte zum MGV „Concordia“ Mecklenbeck, zum „Flevo`s Mannenkoor“ aus Dronten in den Niederlanden und zum „Tokorozawa Männerchor“ aus dem fernen Tokorozawa in Japan.
Doch nicht nur der Gesang wird gepflegt. Neben den wöchentlichen Proben gibt es auch Gelegenheiten des geselligen Beisammenseins. Hierzu gehören beispielsweise der jährliche Maigang mit anschließenden Familienfest, Ausflüge oder der zünftige Dämmerschoppen im Sommer. Im Winter nehmen wir regelmäßig an dem Albachtener Weihnachtsmarkt teil. Neben weihnachtlichen Gesang stellen wir auch eine „Weihnachtsbude“, aus der wir „westfälischen Grünkohl“ zum dortigen Verzehr anbieten.
Spaziergänger und Radler finden rund um Albachten 22 Ruhebänke, die zum Verweilen einladen. Sie wurden von den Sängern gestiftet und werden selbstverständliche regelmäßig gewartet bzw. gereinigt. Allerdings werden diese Bänke in den Wintermonaten November bis April eingelagert, um witterungsbedingte Schäden möglichst gering zuhalten.
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